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Ab dem 17.Mai täglicher Präsenzunterricht mit Start der Lolli-Tests.

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UK und AT Förderung an der Brückenschule / UK und AT Beratungsteam

„Man kann nicht, nicht kommunizieren“ (Paul Watzlawik)

Ungefähr 10% unserer Schülerinnen und Schüler können aufgrund von angeborener oder erworbener körperlicher Einschränkung nicht oder nur schwer verständlich sprechen. Doch auch wer nicht sprechen kann, hat viel zu sagen. Damit unsere Schüler:innen ein selbstbestimmtes Leben führen können, arbeiten wir mit dem sonderpädagogischen / therapeutischen Konzept der Unterstützten Kommunikation.

Zusätzlich kommen bei uns an der Brückenschule Assistive Technologien zum Einsatz. Diese ermöglichen unseren Schüler:innen, die zum Beispiel nicht in der Lage sind, mit der Hand zu schreiben, eine gleichberechtigte und aktive Teilhabe im Unterricht.

Unterstützte Kommunikation (UK) hat zum Ziel, Menschen mit schwer verständlicher, begrenzter oder fehlender Lautsprache Möglichkeiten anzubieten, mit denen sie sich besser verständigen und im Alltag mitbestimmen können. Für uns bedeutet das, dass für einzelne Schülerinnen und Schüler ein individuelles Kommunikationssystem entwickelt wird.

Möglichkeiten der Unterstützten Kommunikation bieten

  • körpereigene Kommunikationsformen

  • nicht elektronische Kommunikationshilfen

  • elektronische Kommunikationshilfen.

Unter körpereigenen Kommunikationsformen werden zum Beispiel Mimik, Gestik und Gebärden verstanden.

Nicht elektronische Kommunikationshilfen sind zum Beispiel Kommunikationsbücher, die mit Bildern und Wörtern ausgestattet sind. Diese können bei fehlender aber auch bei vorhandener Lautsprache zur Unterstützung dergleichen eingesetzt werden.

Elektronische Kommunikationshilfen unterscheiden sich in ihrer Komplexität. Es gibt einfache Hilfen, wie sprechende Tasten, mit denen Schülerinnen und Schüler Kommunikation anbahnen und die ihnen eine soziale Teilhabe in der Klasse ermöglichen.

Komplexere elektronische Kommunikationshilfen, wie zum Beispiel ein Ipad mit symbolbasiertem Wortschatzprogramm oder ein Sprachcomputer mit Augensteuerung, bieten eine unbegrenzte Zahl an Möglichkeiten, um Kommunikation zu initiieren und differenziert zu führen.

Die Nutzung dieser unterschiedlichen Kommunikationshilfen bedarf einer intensiven Begleitung. In unserer Schule findet diese Förderung in der Klasse, in kleinen Gruppen oder auch in Einzelsituationen statt.

Ein Erklärvideo der Bezirksregierung Münster gibt einen guten Überblick für die Möglichkeiten der Unterstützen Kommunikation:

Der folgende Film des LWL, der an unserer Schule gedreht wurde, gibt gute Einblicke in die verschiedenen Möglichkeiten der Unterstützten Kommunikation:

Assistive Technologien (AT) sind Hilfsmittel für Menschen mit Behinderungen mit dem Ziel der Teilhabe. Viele unserer Schülerinnen und Schüler sind nicht in der Lage, überhaupt oder schnell genug mit der Hand zu schreiben, ein Lineal o.ä. zu benutzen. Um diesen Schüler:innen eine gleichberechtigte und aktive Teilhabe am Unterricht zu ermöglichen, gibt es verschiedene Alternativen.

Assistive Technologien können nicht-elektronische Hilfen, wie eine rutschfeste Unterlage sein.

Zusätzlich gibt es auch verschiedenste elektronische Hilfen, wie zum Beispiel spezielle Tastaturen, Joysticks oder individualisierte Computermäuse. Auch spezielle Softwares wie Multitext oder Dragon naturally speaking kommen bei uns zum Einsatz.

Dieses Erklärvideo der Bezirksregierung Münster fasst die wichtigsten Aspekte der Assistiven Technologien zusammen:

Die Beratung / Mein eigenes Hilfsmittel

Die Basis einer jeden Beratung ist die individuelle Bedarfsermittlung und Kompetenzerfassung der einzelnen Schüler:innen.

Das Beratungsteam für UK / AT überlegt gemeinsam mit dem Klassenteam und einer Rehafirma individuelle Möglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler.

Wenden Sie sich mit einem Beratungswunsch gerne an das Klassenteam.

UK / AT Beratungsteam

Franziska Egtermeyer
Sarah Hisker
Anja Hesker

beratung.at-uk@lwl-bmv.de