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Ab dem 17.Mai täglicher Präsenzunterricht mit Start der Lolli-Tests.

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Unterricht und Förderung

Unterricht & Förderung

Die Schüler:innen der Brückenschule werden nach den Richtlinien der "Grund- und Hauptschule", "Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen", "Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung" und nach den Richtlinien für die Förderung schwerstbehinderter Schüler:innen unterrichtet.

Unsere Schule ist als Ganztagsschule in ihrem Tagesablauf nicht nur durch Unterricht geprägt, sondern auch durch Therapie, Pflege, gemeinsame Mahlzeiten und Freizeitgestaltung.

Wir bilden Lerngruppen und Klassen, in denen die Schüler:innen eine tragfähige soziale Struktur entwickeln können. So werden neben Alter und Bildungsgang auch individuelle Voraussetzungen (Kommunikation, Mobilität etc.) berücksichtigt.

Wir entwickeln Formen und Wege der Kooperation und Kommunikation im unterrichtlichen, kollegialen, organisatorischen und schullebengestaltenden Bereich, um gute Voraussetzungen zu schaffen für eine effektive Förderung und Erziehung der Schüler:innen.

Unterrichtszeiten

Stunde / Pause Uhrzeit
1. Stunde 08:00 Uhr - 08:45 Uhr
2. Stunde 08:45 Uhr - 09:30 Uhr
Frühstückspause 09:30 Uhr - 09:45 Uhr
3. Stunde 09:45 Uhr - 10:30 Uhr
Hofpause 10:30 Uhr - 10:55 Uhr
4. Stunde 10:55 Uhr - 11:40 Uhr
5. Stunde 11:40 Uhr - 12:25 Uhr
Mittagessen (außer freitags) 12:25 Uhr - 13:00 Uhr
Hofpause (außer freitags) 13:00 Uhr - 13:30 Uhr
6. Stunde (außer freitags) 13:30 Uhr - 14:15 Uhr
7. Stunde (außer freitags) 14:15 Uhr - 15:00 Uhr

Primarstufe

Die Primarstufe umfasst die Klassen 1 bis 4. Neben dem Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung haben viele Schüler:innen weitere Förderbedarfe, z.B. im Bereich Lernen, Geistige Entwicklung, Sprache, Sehen. Entsprechend individuell und differenziert muss das Förderangebot sein.

Jede Klasse hat einen Klassenraum mit Gruppenraum. Hier spielt sich das wesentliche Leben einer Klasse ab (Unterricht, Gruppenarbeit, Spiele, gemeinsames Essen, etc.)

Die Einschulung ist der Beginn eines neuen Lebensabschnittes – sowohl für die neuen Schüler:innen als auch für die Eltern – und auch das Kennenlernen einer Schulform, die sich erheblich von der bekannten Grundschule abhebt, birgt viele neue Erfahrungen.

Schon vor der Einschulungsfeier treffen sich die neuen Schüler:innen, Eltern und Lehrer:innen zu einem Kennlernen. Voraussetzung ist dabei, dass die Neuaufnahmen rechtzeitig feststehen und auch die Teamzusammensetzung der E-Klassen festgelegt werden konnten.

Klassenbildung in der Primarstufe

Die neu eingeschulten Kinder (Beginn der Schulpflicht) bilden die Klasse 1. Dieser Klassenverband bleibt in der Regel in den folgenden drei bis vier Jahren bestehen, solange Neuzugänge keine Änderung notwendig machen. Sollten nur wenige Kinder eingeschult werden, kann es aus organisatorischen Gründen notwendig sein Mischklassen zu bilden.

Nach Klasse drei oder vier, abhängig von der Entwicklung der Schüler:innenzahlen und der Lernentwicklung in den Klassen, werden die Klassen so zusammen gesetzt, dass die Schüler:innen in den Bildungsgängen Grund-/Hauptschule und Lernen eine Klasse und die Schüler:innen im Bildungsgang Geistige Entwicklung eine Klasse bilden.

Sekundarstufe

Die Sekundarstufe umfasst die Klassen 5 - 10 und gliedert sich auf in die Mittelstufe und die Abschlussstufe. Dabei entspricht die Mittelstufe den Klassen 5 – 7, die Abschlusstufe dementsprechend den Klassen 8-10. Beim Eintritt in die Abschlussstufe sind die Schüler*innen in der achten Klasse und meist im neunten Schulbesuchsjahr.

Der Stundenplan deckt den gesamten von den jeweiligen Richtlinien vorgesehenen Fächerkanon ab. Unterrichtsblöcke ermöglichen klassenübergreifenden Unterricht und Differenzierungsmaßnahmen, insbesondere in den Hauptfächern und im Bereich Sport/Schwimmen. Die Elemente Wochenplan, Freie Arbeit und wechselnde AG-Angebote nimmt der Stundenplan auf. Dies ermöglicht Freiräume für unterschiedliche Schwerpunktsetzungen innerhalb der Klassen und für enge Kooperation innerhalb der Stufe.

In der Abschlusstufe ist insbesondere die Vorbereitung auf die nachschulische Zeit (auf dem freien Arbeitsmarkt, in berufsvorbereitenden Maßnahmen, in Berufsbildungswerken, Berufsschulen oder in Werkstätten für behinderte Menschen) ein Schwerpunkt. Es gibt zahlreiche Maßnahmen zur vertieften Berufsorientierung und persönlichkeitsbezogene Ziele werden fächerübergreifend angegangen.

Intensivpädagogiche Förderung

In der Brückenschule Maria Veen werden Schüler:innen, die nach §15 AO-SF (Ausbildungsordnung sonderpädagogischer Förderung) - nach entsprechender Entscheidung des Schulamtes - zum Personenkreis der Schüler:innen mit Schwerstbehinderung zählen, intensivpädagogisch gefördert. Die jeweiligen Schüler:innen werden integrativ im Klassenverband unterrichtet. Den besonderen Förderbedürfnissen der einzelnen wird durch die innere und äußere Differenzierung im Unterricht Rechnung getragen. So gibt es seit vielen Jahren die IPF-Gruppe (Intensivpädagogische Fördergruppe) als äußeres Differenzierungselement. Die Zusammensetzung der IP-Fördergruppe sowie die inhaltliche und zeitliche Ausrichtung der Förderung werden in jedem Schuljahr schülerorientiert neu überlegt und ausgerichtet.

UK - Förderung an der Brückenschule

"Auch wer nicht sprechen kann hat viel zu sagen"

10% unserer Schüler:innen können aufgrund von angeborener oder erworbener körperlicher Einschränkung nicht oder nur schwer verständlich sprechen. Damit sie gleichberechtigt am Schulleben und am Unterricht teilhaben können, arbeiten wir mit dem sonderpädagogischen / therapeutischen Konzept der Unterstützten Kommunikation. Das Ziel ist es ein individuelles Kommunikationssystem für die - und mit den - einzelnen Schüler:innen zu entwickeln und anzuwenden.

Der Film "Mitreden per Sprachcomputer" des LWL, der an unserer Schule gedreht wurde, gibt gute Einblicke in die verschiedenen Möglichkeiten der Unterstützten Kommunikation.

Die Basis einer jeden Intervention ist die individuelle Bedarfsermittlung und Kompetenzerfassung der einzelnen Schüler:innen.

Kommunikationshilfen können Schüler:innen unterstützen sich  in jeder Situation mitzuteilen. Einfache sprechende Tasten können den Schüler:innen helfen Kommunikation anzubahnen und ermöglichen soziale Teilhabe in der Klasse. „Partizipation“ ist ein wesentliches Ziel der Unterstützten Kommunikation.

Schon mit wenigen Symbolen oder Gebärden lassen sich einfache Aussagen treffen oder Inhalte vermitteln, indem eine nichtsprechende Person auf ein Bild zeigt oder eine Gebärde ausführt, kann sie z.B. ihre Bedürfnisse mitteilen oder anderen etwas über sich erzählen.

Elektronische Kommunikationshilfen bieten eine unbegrenzte Zahl an Möglichkeiten, um Kommunikation zu initiieren und differenziert zu führen.

Die Nutzung dieser unterschiedlichen Kommunikationshilfen bedarf einer intensiven Begleitung. In unserer Schule findet diese Förderung in der Klasse, in kleinen Gruppen oder auch in Einzelsituationen statt.

Die Brückenschule bringt in diesem Rahmen ihr Fachwissen zur Unterstützten Kommunikation und zu Assistiven Technologien in die Beratungsstelle ein.

Unterstützte Kommunikation

Der Film des LWL, der an unserer Schule gedreht wurde, gibt gute Einblicke in die verschiedenen Möglichkeiten der Unterstützten Kommunikation.